Denkmalschutz in der Wertermittlung

Der Eigentümer ist in der Gestaltung seines Besitzes zur Abstimmung mit Denkmalschutzbehörden nicht nur dann verpflichtet, wenn das Objekt unter Schutz gestellt ist. Auch in der unmittelbaren Nachbarschaft eines Denkmals kann es gestalterische und bauliche Beschränkungen geben.

Gemäß § 11 (Genehmigungspflichtige Maßnahmen) Absatz 2 des "Gesetz zum Schutz von Denkmalen in Berlin (Denkmalschutzgesetz Berlin - DSchG Bln) vom 24. April 1995" bedarf einer Genehmigung auch die Veränderung der unmittelbaren Umgebung eines Denkmals, wenn diese sich auf den Zustand oder das Erscheinungsbild des Denkmals auswirkt.

Ein Denkmal kann einen Minderwert des Grundstücks wegen begrenzter Verwertung, höherer Kosten der Gestaltung bzw. Umgestaltung und im Unterhalt hervorrufen. Ebenso kann dies gelten für die benachbarten Bereiche. Für die monetäre Ermittlung der Auswirkungen solcher Beschränkungen sollte ein Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken mit entsprechender Erfahrung hinzugezogen werden.


Zurück